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| Wildschweine sind große Feinschmecker. Wenn sie regelmäßig die Einstreu zwischen den Ruck’schen Rebstöcken auf den viel gerühmten Keuperböden durchwühlen, tun sie es, weil ihnen die | |||
| Strohbedeckung des Bodens – ein natürlich wirksamer
Erosions-, Frost- und Wasserverdunstungsschutz – allerlei Leckerbissen
an Würmern, Käfern und anderen Kleinorganismen beschert. Bevor die Morgensonne die Dunstschleier über den Rebhängen aufgelöst hat, verschwinden die wilden Schweine wieder nach oben in die Eichenbestände des Steigerwalds, der die „Cru“-Lagen des Julius Echter Bergs hier wie eine windabweisende Mütze bedeckt. Jetzt beginnen sich die unzähligen Tonplättchen, die zusammen die enorme innere Oberfläche des Keuperbodens bilden, aufzuheizen, um die so gespeicherte Wärme in der Nacht wieder an die Reben abzustrahlen. Was die ca. 40-jährigen Rebstöcke der Rucks im besten Alter in diesem gesegnetem Terroir hergeben, beschert außer den Wildschweinen auch anderen Feinschmeckern höchsten Genuss: ungemein extraktreiche, stoffige Silvaner, die, in ihrer Entwicklung Monate auf der Feinhefe liegen, zudem einen Schliff erhalten, wie er selten zu finden ist. „Wir verstehen das gottgegebene Terroir als Privileg das verpflichtet“, sagen Johann und Hansi Ruck, Senior- und Juniorchef des Weinguts. Es ist eine Verpflichtung, die ganz dem Denken und Handeln der „Trias“-Vereinigung entspricht. Und letztlich zum unverwechselbaren Geschmack jenes Trias-Weins führt. Übrigens auch in perfekter Harmonie und Abrundung zu einem wunderbaren Wildschweinbraten. |
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Weingut Johann Ruck Marktplatz 19 97346 Iphofen Tel.: 0 93 23 / 80 08 80 Fax: 0 93 23 / 80 08 88 eMail: info@ruckwein.de Web: www.ruckwein.de |
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